Das man ein iPhone mit einem speziellen 3D-Display ausstatten muss, um auch wirklich 3D zu bekommen, hält der 24 jährige französische Informatikstudent Jeremie Francone für ein Gerücht. Francone entwicklete eine Technik die ohne Probleme per Software einen 3D-Effekt auf dem iPhone, aber auch auf dem iPad 2 wiedergiebt.

Das Verfahren nennt sich „Head Tracking“. Hierbei wird mittels der vordern Kamera registriert, in welchem Winkel der Kopf und die Augen des Nutzers zum Bildschirm stehen und verzerrt bzw. verändert das dargestellte Bild so, dass ein räumlicher Eindruck entsteht, und zwar in Echtzeit. Ein Video steht am Ende des Artikels zur Verfügung.

Natürlich kann diese räumliche Darstellung nicht zu 100% mit einem richtigen 3D-Bild mithalten. Dennoch ist es für iPhone 4 und iPad 2 Nutzer eine Möglichkeit, ein bisschen 3D zu bekommen. Zukünftig sind also Spiele oder Kartendienste auf Grundlage dieser Technologie durchaus denkbar. Damit alle iPhone 4 und iPad 2-Besitzer bald möglichst in den Genuss kommen können, bastelt das junge Computer-Genie eifrig an einer 3D-App, die in Kürze in Apples AppStore verfügbar sein soll.

Spezieller Dank gilt Ralph Schubert, der mich auf dieses Thema aufmerksam gemacht hat.

Hier gehts zum Video.

 

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